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Wir hoffen mit .... Jacki aus Berlin PDF Drucken E-Mail
Saturday, 23. August 2008

Hallo meine Lieben!

     Einige von euch "kennen" unsere Jacki, die seit langer Zeit bei uns ist. Jacki hat mich vor einigen Wochen besucht und wir hatten zwar eine kurze, aber dennoch schoene Zeit zusammen. Wir haben uns durch Sabrina's Schicksal kennen und schaetzen gelernt.

Ich moechte euch heute die Geschichte von Jacki mit euch teilen und euch alle bitten, ganz ganz fest fuer Jacki die Daumen zu druecken!!!

Liebe Jacki, wenn es einer schafft, dann du!! See you in Berlin next year!

            Von Herzen, deine Jasi

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Es ist über 3 Jahre her als ich die schreckliche Diagnose bekam.Krebs - Hirntumor!Meine Chance gesund zu werden lag damals bei unter 4%.Die durchschnittliche Lebenserwartung lag bei ungefähr 9 Monaten.Ich bin durch viele Höhen und Tiefen gegangen. Oftmals bestand keinerlei Hoffung mehr.Doch durch meine Freunde und Familie habe ich es geschafft immer wieder nach vorne zu schauen. Ich habe gelernt, die kleinen Dinge des Lebens zu lieben, zu würdigen und zu achten.Vor etwa 9 Monaten sah es sehr schlecht aus. Ich fiel so tief, dass ich nur noch Angst hatte. Angst so viel nicht mehr erleben zu dürfen. Den nächsten Tag nicht mehr aufzuwachen. Es war eine schwere Zeit.Wie ja vielleicht einige von euch wissen, habe ich in dieser Zeit auch Jasmin persönlich kennenlernen dürfen. Sie stellte „Wir erfüllen Wünsche" auf die Beine. Durch diese Aktion, Eure Unterstützung und den vielen Zuspruch hat sich bei mir viel getan. Ich lernte viele  liebe Menschen kennen, wo ich mich heute schon freue sie einmal persönlich kennenlernen zu können,Ihr habt es mir ermöglicht, mir einen Wunsch zu erfüllen. Ich konnte mir eine neue und so super tolle Kamera kaufen. Sie ist mein täglicher Begleiter geworden. So viele Fotos seitdem hab ich in den letzten Jahren nicht gemacht. Sie ist super. Sie ermöglicht mir alles das festzuhalten, was mir wichtig und schön erscheint. Ich möchte mich nochmal bei jedem Einzelnen der dazu beigetragen hat bedanken.Ich danke Euch wirklich sehr ...Mein Dank gilt vor allem auch Jasmin, die trotz der eigenen schweren Situation um Sabrina ein Herz für andere Menschen hat. Mich weiterhin unterstützt egal was kommt. Danke dass es Dich gibt und ich Dich kennenlernen durfte....Es hat sich auch eine Menge an meinen Gesundheitlichen zustand getan:Meine Medikamente und Chemotherapie wurden umgestellt. Die Chemotherapie schlug gut an. Sie hatte zwar erhebliche Nebenwirkungen die ihr ja sicher kennt, aber all die ertrug/ertrage ich. Die letzten MRT Aufnahmen im April zeigten eine partielle Remission. Das heisst mehr als die Hälfte des Tumors ist verschwunden. Das sind solch gute Nachrichten, dass sogar meine Ärzte das erste mal seit über 3 Jahren das Wort „Heilung" in den Mund genommen haben. Ja ich hatte jetzt eine reale Chance doch noch gesund zu werden. Ein Leben ohne den Krebs führen zu können. Ich freute mich sehr darauf, aber ich muss auch zugeben, dass es mich ängstigte.Im Juli kam der Schlag, man stellte durch erneute Untersuchungen einen Tumor an der Lunge fest. Dieser hat schon Metastasen im Gehirn, Nebenniere und den Lendenwirbelsäule gestreut. Was das für mich bedeuten kann, war mir sofort klar! Heilung, was ist Heilung wird das jetzt noch machbar sein ??? Eigentlich kann ich was das an geht, im moment keinen klaren Gedanken fassen. Es ist unbegreiflich ...Eigentlich stellt sich für mich nur die Frage, möchte ich das alles weiter durchmachen? Möchte ich die Nebenwirkungen, die Schmerzen, die Chemotherapien, Bestrahlungen   mit der Ungewissheit ... wird es helfen?

Nein eigentlich möchte ich das nicht, doch bleibt mir garnichts anderes übrig, wenn man doch Leben will ...

                        Jacki - im August 2008 -