Rudolf von Bingen
24 February 2010 19:34 | La Vina / Benissa (Alicante)
Ein Engel erzählte mir heute Nacht seine Geschichte, es war
Der Tag der himmlischen Heimkehr
Es war einmal ein Kind, das sehr krank und traurig in seinem Bett lag und mit geöffneten Augen in den dunklen Raum schaute.
Das Kind hörte eine Stimme doch es sah niemanden, es fragte deshalb ganz leise, „ist jemand da?“, doch es kam keine Antwort. Es fragte noch einmal “ist da jemand ?“.
Da spürte es plötzlich eine warme vertraute Hand über seine Stirn streicheln, „Psss leise“, sagte eine Stimme, „du brauchst keine Angst zu haben, ich bin es, dein Schutzengel“, da fragte das Kind „warum bist du gekommen, hier in meinem Bett kann mir doch nichts passieren“, da sprach der Engel „Gott hat mich zu dir gesandt, um dich heim zu holen“, „wieso?“ fragte das Kind, „ich möchte nicht fort von hier, hier sind meine Eltern, meine Verwandten und Freunde“ und fing an zu weinen.
Der Engel aber sprach „keine Angst, wir gehen noch nicht in dieser Nacht, Gott gibt dir Zeit, um dich von deinen Lieben zu verabschieden und ich werde solange bei dir bleiben“.
So vergingen Tage und Wochen und immer wenn sie alleine waren sprachen sie miteinander.
Eines Tages sagt das Kind, „ich glaube, ich habe dich eben gesehen“, „das ist gut möglich“ sprach der Engel, „denn die Zeit der Heimkehr rückt immer näher, schlaf noch ein wenig und wenn du aufwachst, bist du wieder zu Hause im Himmel“.
Am nächsten Tag als die Sonne gerade zum Fenster herein scheinte, war es für einen Moment so hell, dass die Mutter die den Raum betrat, glaubte, ihr Kind würde in das grelle aber warme Licht der Sonne laufen.
Am Bett des Kindes angekommen, bemerkte und spürte sie, dass das Kind nun die lange Reise ins Jenseits angetreten hat und nicht mehr zurückkehren würde.
Das Kind fand seine letzte irdische Ruhestädte auf dem Dorfriedhof, aber alle die es kannten spüren und fühlen seine Anwesenheit noch immer, tief in ihren Herzen.
Im Himmel angekommen, waren seine Krankheit, sowie alle Schmerzen, verschwunden und es fügte sich sofort in die Schar der Neuangekommenen Engel ein.
Beim Vorsingen wurde seine zarte, reine Stimme entdeckt und man gab ihm den Beinamen
„Der Engel mit der goldenen Stimme“
Wegen dieser schönen Stimme, wählten ihn alle Engel als Vorsänger zu den bevorstehenden Festen, doch zwischendurch, reiht er sich immer wieder in die Schar der Schutzengel ein.
In dieser Funktion verweilt er hin und wieder auch auf der Erde und besucht so oft er kann seine irdischen Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde.
Wenn er es einrichten kann, besucht der Engel auch mich, erzählt mir von seinen Erlebnissen und was ihn so bewegt, wenn er an all seine Freunde, aber vor allem an seine irdischen Eltern denkt, mit denen er so viele Jahre in Liebe und Glück verbringen durfte.
Manchmal spüre und fühle sogar ich seine Tränen,
es sind die Tränen der Freude, der Liebe und des Glücks.
Beatrix Wild
20 February 2010 23:16 | Gernsheim
Mein lieber Schatz,
wir vermissen dich so sehr. Gerade schaue ich mir die Bilder an, wo du noch kleiner warst. Da hatte noch niemand gedacht, dass du deinen 18. Geburtstag am 10.10.10 nicht wirst feiern können und auch deinen 16. Geburtstag schon nicht mehr. Das ist echt unglaublich.
Ich weiß, dass du jeden Tag an uns denkst und uns auf unseren Wegen begleitest. Viel erzählen muss ich dir ja nicht, denn du bekommst ja sowieso alles mit. Hast ja auch schon mein Tattoo gesehen. Jetzt habe ich dich erst recht immer bei mir.
Ich vermisse dich so!!!
Deine Mama
Michael + Birgit
15 February 2010 14:11 |
Auf einmal bist du nicht mehr da,
und keiner kann´s verstehen.
Im Herzen bleibst du uns ganz nah
bei jedem Schritt, den wir nun gehen.
Nun ruhe sanft'in Frieden,
denk immer dran, dass wir dich lieben.
Traurig ist´s, wenn Menschen gehen
in das unbekannte Land.
Nie mehr können wir sie sehen
oder spüren ihre Hand.
Doch sie sind vorausgegangen,
halten uns die Tore auf,
werden einmal uns empfangen,
wenn zu Ende ist der Lebenslauf.